Der Luchs auf der Artenschutzkonferenz
Nordrhein-Westfalen beheimatet mehr als 43.000 Tier-, Pflanzen- und Pilzarten in vielfältigen und abwechslungsreichen Landschaften. Diese enorme Artenvielfalt bildet eine wichtige Lebensgrundlage für uns alle. Gleichzeitig stellt der Artenverlust neben der Klimakrise eine der größten ökologischen Bedrohungen für unsere Lebensgrundlagen und unsere heutige Lebensweise dar.
Um diesem Verlust entgegenzuwirken, werden in Nordrhein-Westfalen zahlreiche Artenschutzmaßnahmen von unterschiedlichen Trägern umgesetzt. Diese reichen von gezielten Schutzmaßnahmen für einzelne, teilweise stark gefährdete Arten bis hin zu umfassenden Projekten für ganze Artengruppen. Auch das geplante Luchs-Projekt NRW durfte dabei nicht fehlen.
Die Artenschutzkonferenz 2026 in Nordrhein-Westfalen fand am 3. September 2026 im Atrium des Ministeriums für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen statt. Die Konferenz bringt Akteur*innen aus Wissenschaft, Praxis und Verwaltung zusammen, um sich zu vernetzen, den fachlichen Austausch zu stärken und verschiedene Maßnahmen sowie erfolgreiche Praxisbeispiele kennenzulernen.
Weitere Informationen zur Artenschutzkonferenz 2026
Die Konferenz bot eine Plattform für den Austausch von Erfahrungen und Ideen und damit die Möglichkeit, den Artenschutz in Nordrhein-Westfalen gemeinsam weiter voranzutreiben.
Der Luchs fand sich dabei nicht nur im Logo der Konferenz wieder: Das Luchs-Projekt NRW wurde vom BUND NRW auch auf gleich zwei Postern präsentiert. Unter dem Titel „Luchs-us Naturschutz?“ wurden wissenschaftliche Grundlagen, Chancen und Herausforderungen einer möglichen Wiederansiedlung des Luchses in Nordrhein-Westfalen vorgestellt.