Rückblick auf die Fachtagung

Am 5. Mai 2025 trafen sich Vertreter aus Stiftungen, Forschung, Behörden, Politik, Natur- und Artenschutz, ökologischer Jagd- und Landesjagdverband NRW auf Einladung der Initiative Luchs NRW und unter Schirmherrschaft des Umweltministers Oliver Krischer zur Fachtagung „Eine Zukunft für Luchse in NRW – von der Idee zur Umsetzung“ im Museum Koenig in Bonn. Hier wurde eine Wiederansiedlung des Luchses in NRW mit allen Interessengruppen fachlich diskutiert.

Vorbereitungen für die Rückkehr des Luchses nach Nordrhein-Westfalen (2025)

Fachtagung am 5. Mai im Zoologischen Forschungsmuseum Alexander Koenig, Bonn: „Eine Zukunft für Luchse in Nordrhein-Westfalen – Von der Idee zur Umsetzung“

Von Christoph Heider, Dr. Ingrid Hucht-Ciorga, Dr. Alexander Sliwa, Dr. Christine Thiel-Bender und Jörn Ziegler

Die Mittelgebirge in Nordrhein-Westfalen bieten geeignete Luchshabitate. Trotzdem konnte die Art hier bisher nicht dauerhaft heimisch werden. Das Ziel eines sich selbst erhaltenden Luchsvorkommens in Deutschland kann nur erreicht werden, wenn die vorhandenen Teilpopulationen vernetzt werden. Dazu sind aktive An- und Umsiedlungsmaßnahmen erforderlich; daher werden aktuell in mehreren Bundesländern Luchse ausgewildert. Ein Wiederansiedlungsprojekt in Nordrhein-Westfalen könnte die umliegenden Luchsvorkommen verbinden und die Arterhaltung fördern. Mit der Fachtagung wurde ein Grundstein dafür gelegt.

Als Fachbeitrag erschienen in: Natur in NRW 3/2025, 5 Seiten