Vorstellung des in NRW geplanten Wiederansiedlungsprojekts in Hessen
Vortrag von Dr. Ingrid Hucht-Ciorga der Initiative Luchs NRW auf der Tagung “Luchsspuren”, Wetzlar 2026
Am 24. Oktober 2026 fand in der Naturschutzakademie Hessen, Wetzlar, die Tagung „Luchsspuren 17 – Luchs im Blick: Monitoring, Entwicklung und Perspektiven“ statt, veranstaltet vom Arbeitskreis Hessenluchs/BUND gemeinsam mit dem Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG). Im Arbeitskreis Hessenluchs arbeiten engagierte Naturschützende, Forstleute und Jäger*innen aus den verschiedensten Verbänden zusammen. Sie treffen sich einmal im Jahr zur Fortbildungsveranstaltung «Luchsspuren».
Dr. Ingrid Hucht-Ciorga (Initiative Luchs NRW) stellte das geplante Wiederansiedlungsprojekt für den Eurasischen Luchs in Nordrhein-Westfalen vor. Unter dem Titel „Eine Zukunft für Luchse in Nordrhein-Westfalen – von der Idee zur Umsetzung“ gab sie Einblicke in den aktuellen Stand der Projektvorbereitungen. Dr. Markus Port (Projektkoordinator BUND Thüringen) berichtete über die aktuelle Situation des Bestandsstützungsprojektes „Luchs in Thüringen“. Susanne Jokisch (HLNUG) und Josephin Bruhn (Arbeitskreis Hessenluchs/BUND) stellten die Daten aus dem hessischen Luchsbericht für das Monitoringjahr 2025/26 vor, der in Kürze im Internet verfügbar sein wird.
Die etwa 50 Teilnehmenden zeigten sich deutlich positiv interessiert an den Entwicklungen in Nordrhein-Westfalen und der dadurch resultierenden möglichen Zusammenarbeit für die Zukunft. Für das Luchsprojekt NRW ist ein länderübergreifendes Denken Selbstverständlichkeit, denn politische Grenzen bestehen in der Welt der Luchse nicht.